Scheck-in Center
Scheck-in Center in
Achern.
Das Scheck-in-Center wurde
nach nur 9 monatiger Bauzeit
am 15.Oktober 1997 eröffnet.
Es wurde erstmalig eine neue
Konzeption verwirklicht.
Frische- und
Feinkostabteilungen wurden in
überdimensionierter Größe
plaziert in Verbindung mit
einem typischen
Verbrauchermarktsortiment.
Aber treten Sie ein und
machen Sie sich selbst ein
Bild von unserem Supermarkt
des Jahres 1999.
Hier zeige ich euch zwei der häufigsten Krankheiten
die mit Käse zu tun haben:
Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit)
Laktose ist Milchzucker der in jeder Milch vorkommt!
Laktose (=Milchzucker) ist in Milch und Milchprodukten sowie daraus hergestellten
Lebensmitteln und Gerichten enthalten.
Normalerweise wird der Zweifachzucker Laktose im Dünndarm durch Laktase, ein Enzym das in den
Darmzoten gebildet wird, aufgespalten und in die Blutbahn aufgenommen. Ist zu wenig oder gar keine Laktase
vorhanden, gelangt der Milchzucker unverdaut in tiefere Darmabschnitten, wo er von Bakterien zu Gasen (v.a.
Kohlendioxid und Wasserstoff) und kurzkettigen Fettsäuren abgebaut wird. Diese Gärungsprodukte wiederum
bewirken unter anderem einen vermehrten Wassereinstrom in den Dickdarm und können Beschwerden wie
Blähungen, weichen, schmierigen Stuhl oder Durchfall, Bauchschmerzen (manchmal kolikartig), aber auch
völlegefühl, übelkeit, Aufstoßen und in seltenen Fällen Verstopfung oder Erbrechen verursachen.
Wie viel Milchzucker ist verträglich?
Wie viel Milchzucker verdaut werden kann, ist sehr unterschiedlich und hängt davon ab, wie viel Laktase in
den Dünndarmzoten gebildet wird.
Bei völligem Enzymmangel werden auch kleine Mengen (im mg-Bereich) nicht vertragen was allerdings
selten vorkommt. 5-8g Milchzucker über den Tag verteilt werden in vielen Fällen noch gut vertragen. Die
individuell verträgliche Menge ist im Einzelfall aber immer aus zu testen – am besten indem man
milchzuckerhaltige Lebensmittel anfangs völlig meidet und dann die Milchzuckermenge stufenweise
steigert. Entscheidend für die Verträglichkeit sind dabei vor allem der Milchzuckergehalt, laut Tabelle, und
die verzehrte Menge. Eine Rolle spielt auch ob das Milchprodukt isoliert gegessen wird oder kombiniert
mit anderen Lebensmitteln, die durch ihren Anteil an Fett, Ballaststoffen, usw. die Verweildauer im Darm
erhöhen, so dass für die Laktase mehr Zeit bleibt Milchzucker aufzuspalten.
Wenn der Kohlenhydratanteil des Käses angegeben ist, so
entspricht dieser dem Gehalt an Laktose.
Wenn bei Kohlenhydraten 0,0g zu lesen ist, dann ist der Käse laktosefrei! Bei geriebenem Käse wird oft
Stärke beigemengt, dann kann der Käse zwar laktosefrei sein, die Kohlenhydrateangabe ist dann
jedoch nicht 0g! Dies wird jedoch meistens auf der Verpackung aufgeschlüsselt.
Der Milchzucker oder Laktose wird in den ersten 24
Stunden der Käsereifung durch die Milchsäurebakterien
abgebaut, und zu Milchsäure umgewandelt. In Hart- und
Halbhartkäse kann keine Laktose mehr nachgewiesen
werden, während in Frischkäse, Schmelzkäse,
Käsezubereitungen
mit Milchpulver und kalt gereiftem Käse (Bel
Paese) noch Restmengen davon vorhanden sind.
Der Milchsäuregehalt in Hart- und Halbhartkäse liegt
zwischen 0,16 und 1,33 g/ 100 g Käse, in Weichkäse
zwischen 0,17 und 0,43 g/ 100 g Käse.